Info urbaner Garten / Erdsackkultur

Sie möchten sicher gehen woher Ihr Obst und Gemüse kommt? Dann werden Sie zum urbanen Gärtner. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen ist es wichtig die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Die Schlagwörter sind Selbstversorgung, Urban Gardening oder auch Gemeinschaftsgarten (community gardening).

Die Natur kehrt zurück in den städtischen Raum. Was bereits in den 70er Jahren mit den Green Guerillas in New York begann wird nun auch in Europa immer populärer. Manch einer spricht sogar von einer Zukunft mit ökologischen Mini-Nutzgärten, also der "urbanen Landwirtschaft" in der Stadt. In Berlin wurde z.B. der Prinzessinengarten mehrfach prämiert. Ziel ist die Rückkehr zur Selbstversorgung, vgl. auch das Projekt Bauerngarten und Agropolis in München.

Urban gardening bzw. urban farming erfordert allerdings modifizierte Pflanz- und Anbaumethoden, da minderwertige Böden in Stadtlagen oft nicht für Nutzgärten taugen. Dafür gibt es bereits einige Lösungen, wie z.B. die Erdsackkultur und unseren Pflanzschlauch - das "Mini-Beet to go". Dieser ist vielseitig einsetzbar, z.B. für Salat, Tomaten, Erdbeeren und vieles andere. Häufig anzutreffen sind aber auch Reissäcke und Backwarenkisten als Pflanzbehälter. Bei dem Erdsack verbleibt die Erde einfach in der Verkaufsverpackung und es werden Pflanzlöcher ausgeschnitten. Mittlerweile gibt es dafür sogar spezielle Rankgestelle und Blenden um den bunten Folienbeutel zu verdecken. Die Produkte für diese Form des Gemüsegartens haben wir in der Kategorie Balkongarten zusammengefasst.

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